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Willkommen auf der Internetseite des Heimatvereins Erle e.V. 30. Juli 2011Gemäß unserer Satzung auch Kulturgut zu bewahren, fühlen wir uns verpflichtet, das alte Pfarrgemeindehaus vor Abriss oder Umbau zu wohnlichen Zwecken zu bewahren. Deshalb:
Der Heimatverein Erle sieht satzungsgemäß die Baudenkmal- und Ortsbildpflege als eine seiner Aufgaben an. Der Erhalt alter, historisch wertvoller Gebäude hat für ihn höchste Priorität. In diesem Zusammenhang stellen sich ihm mehrere Fragen, was den Bestand des alten Pfarrheims anbetrifft. Was geschieht mit dem Gebäude, wenn es als Pfarrheim ausgedient hat? Trifft es zu, dass es nach den Planungen der Gemeinde Raesfeld die Kirchengemeinde St. Silvester, um Mittel für den Neubau des Pfarrheims zu gewinnen, das alte an einen privaten Investor verkaufen soll und nicht nur dieses, sondern auch die im Besitz der Kirchengemeinde befindliche Grünfläche südlich der Femeiche? Trifft es zu, dass diese Fläche direkt an der Femeiche von privater Hand bebaut und das alte Pfarrheim zu Wohnzwecken umgebaut werden soll? Oder - was letztlich nicht besser wäre - dass durch die Kirchengemeinde im jetzigen Pfarrheim mehrere Wohnungen mit den entsprechenden Veränderungen am Gebäude ausgebaut und vermietet würden und der ganze Bereich so privatisiert würde? Das würde bedeuten, dass dieses letzte Stück historisch gewachsener Dorfstruktur um die Femeiche, das grüne Herz von Erle mit seinem Dreiklang aus altehrwürdiger Femeiche, naturbelassener Umgebung und geschichtsträchtigen ehemaligen Pfarrhaus seiner Einmaligkeit beraubt würde zugunsten einer privaten Bebauung bzw. Nutzung, die unweigerlich dieses Idyll zerstören und den touristischen Wert beeinträchtigen würde. Zudem hat das alte Pfarrhaus, das älteste Gebäude in Erle, das weitgehend auf das Jahr 1791 zurückgeht, für viele Erlerinnen und Erler nicht nur einen historischen, sondern auch einen ideellen Wert, ist ein Stück Erler Dorfidentität, mit dem viele Erinnerungen an kirchliches Leben verbunden sind. Wie soll bei einem Umbau von privater Hand dieser einmalige Charakter erhalten bleiben, zumal die Gemeinde Raesfeld bei Nachfragen des Heimatvereins nach der Möglichkeit des Erhalts der Fassade der alten Gaststätte Schneemann bei einer Überbauung des Areals immer darauf hingewiesen hat, dass ein privater Investor dazu nicht verpflichtet werden könne, weil es schlicht zu teuer ist. Ist demzufolge ein Umbau des alten Pfarrheims mit Erhalt der alten historischen Fassade durch einen privaten Investor bzw. durch die Kirchengemeinde überhaupt eine realistische Alternative? Und muss man nicht befürchten, dass es auf einen kostengünstigen Abriss und Neubau hinausläuft? Der Heimatverein Erle spricht sich ganz entschieden gegen einen Abriss oder einen bis zur Unkenntlichkeit seines ursprünglichen Aussehens führenden Umbau dieses nach der Pfarrkirche St. Silvester historisch und kirchlich bedeutsamsten Gebäudes in Erle aus. Überdies sind "die vielen neuen Chancen für das gemeindliche Leben" mit der räumlichen Nähe eines neuen Pfarrheims zur Kirche eigenlich gar nicht so viele, da Gottesdienste und Nutzung des Pfarrheims nicht sehr oft in einem räumlichen und zeitlichen Zusammenhang stehen. Zudem bietet das jetzige Pfarrheim mit seinen vielen Räumen vielen Gruppen eine gute Bleibe und vor allem Kinder- und Jugendgruppen durch die Rasen- und sonstige Außenflächen hervorragende Möglichkeiten. Natürlich steht auf einem ganz anderen Blatt, dass das Haus mittelfristig renoviert werden sollte, doch im Vergleich zu einem Neubau sicher mit wesenlich geringeren finanziellen Mitteln. Und der Saal der Gaststätte Brömmel-Wilms stand in der Vergangenheit immer problemlos für Veranstaltungen der Pfarrgemeinde zur Verfügung (so z.B. Agape-Feier nach der Osternachtmesse 2011). Es wäre wünschenswert, dass so weit reichende Neuerungen mit der Erler Bevölkerung öffentlich diskutiert würden, wie das zum Beispiel der Fall war vor der Wiedererrichtung des historischen Kirchturmhelms, als Pastor Barlage in öffentlichen Versammlungen dieses Projekt zur Disskussion stellte. Die Erler Bevölkerung nach Abstimmungsgesprächen zwischen Gemeinde und Bischöflichem Generalvikariat sowie Beschlüssendes Kirchenvorstandes außen vorzulassen oder sogar vor vollendete Tatsachen zu stellen, entspricht nicht demokratischer Entscheidungsfindung.
19. Juli 2011: Erler Mühlentag. Aus technischen Gründen konnten wir leider über diesen Tag im Vorhinein nicht berichten. Tatsache ist, dass er am 10. Juli mit großem Erfolg stattgefunden hat. Die genauen Einnahmen werden in Kürze bekannt gegeben. An alle Besucher und Spender noch einmal ein herzliches Dankeschön. Fotos von diesem Tag sind ab sofort unter der Rubrik "Galerie" anzusehen.Weitere Spenden können bei der Volksbank
Erle e.V. unter "Heimatverein -Erler Mühle-" Konto Nr.: 205
666 501 Sparkasse
Westmünsterland unter "Heimatverein -Erler Mühle-"
Konto Nr. 191 056 75 eingezahlt werden. 09. April 2011: Erler Heimatverein setzt sich für die Sanierung der Turmwindmühle Schwane ein. Seit einigen Jahren fehlen der Mühle Schwane die Flügel, die durch starke Stürme so beschädigt wurden, dass sie abgenommen werden mussten. Doch wer fühlt sich für eine Restaurierung verantwortlich? Weil in den letzten Jahren nichts geschehen ist, beginnt nun der Heimatverein mit der Initiative. Selbst wenn staatliches Geld (Bezuschussung) zu bekommen ist, muss eine Restfinanzierung erfolgen. Dieses könnte z.B. von der Erler Bevölkerung gesammelt werden. Um den Erlern auf diese Tatsache aufmerksam zu machen, wird der Heimatverein am 10. Juli ein großes Mühlenfest veranstalten. -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------In der Einladung zur Vereinsgründung am 17.11 1988 stand geschrieben: "Seit etwa einem Jahr treffen sich monatlich Erler Heimatfreunde, um diese Vereinsgründung vorzubereiten. Die Vorbereitungsgruppe will Sie für diesen Abend zu einer Aussprache über die Aufgaben und die Organisation eines Heimatvereins einladen und dabei einen Bericht über ihre bisherigen Tätigkeiten geben. Außerdem wollen wir uns einen Film über die westfälischen Femegerichte und einem Diavortrag Bilder aus dem alten Erle anschauen. Ich denke es ist gut, dass Erle, wie fast alle Nachbargemeinden, einen Heimatverein braucht. Darum laden wir Sie herzlich ein, sich in dieser Versammlung unverbindlich über die Arbeit eines Heimatvereins zu informieren." Am Tag der Gründungsversammlung, am Donnerstag, den 17. November 1988, haben sich 130 Erler Heimatfreunde in die Mitgliederliste eingetragen. Am 8. Dezember 1988 erfolgte die erste Versammlung des Vereins. Dabei wurde die den Anwesenden vorliegende Satzung, mit einigen Änderungen, beschlossen. In den Geschäftsführenden Vorstand wurden folgende Personen gewählt, und zwar auf Antrag in geheimer Abstimmung: Vorsitzender: Johannes Kempken, stellv. Vorsitzender: Klaus Werner, Kassiererin: Hedwig Rentmeister, stellv. Kassierer: Johannes Witte, Schriftführerin: Dr. Elisabeth Schwane, stellv. Schriftführer Carlo Behler, und die Beisitzer/in: Cäcilie Braukhoff- Menting, Johannes Brömmel, Hermann Buning, Clemens Heßling, Heinrich Lammersmann, Hans Schierenberg.
Johannes
Kempken, Klaus Werner Clemens
Heßling, Hedwig Rentmeister,
Ziele des Heimatvereins In seiner Satzung formuliert der Heimatverein folgende Absichten: " Zweck des Vereins ist die Förderung der Heimatkunde und - pflege. Er will dabei Überliefertes sinnvoll vereinen, pflegen und weiterentwickeln, damit Kenntnis der Heimat, Verbundenheit mit ihr und Verantwortung für sie in der gesamten Bevölkerung auf allen dafür in Betracht kommenden Gebieten geweckt, erhalten und gefördert wird. Der Satzungszweck soll insbesondere verwirklicht werden durch:
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